Unbahängige Versicherungsberatung
Damit du die richtigen Deckungen zu tiefen Preisen erhälst, bedarf eine Versicherungsberatung drei Schritte:
- Risikoanalyse: Unsere Expert:innen evaluieren gemeinsam mit dir anhand einer Checkliste, welche Risiken du nicht selbst tragen kannst und willst.
- Ausschreibung: Wir schreiben exakt deine gewünschten Deckungen im Markt aus und stellen daraus die besten drei Offerten zusammen.
- Beratung: Du wirst transparent über alle Tarife und Kosten aufgeklärt und wählst danach selbst deine gewünschten Deckungen aus.
Grundsätze einer Versicherungsberatung
1. Nur das Nötigste versichern
Die Schadensquoten von Versicherern betragen im Schnitt ca. 65%. Das bedeutet, dass Kunden im Durchschnitt nur zwei Drittel der bezahlten Versicherungsprämien in Form von Schadenszahlungen zurück erhalten. Ein Privathaushalt bezahlt im Schnitt CHF 200’000.- Versicherungsprämien bis zum Pensionsalter. Bei Unternehmen sind die Kosten noch deutlich höher.
Deshalb beinhaltet eine gute Versicherungsberatung als Erstes immer eine fundierte Risikoanalyse. Dabei sollten besonders diejenigen Risiken evaluiert werden, welche bei Eintritt den Haushalt oder die Firma existenziell bedrohen würden. In den meisten Fällen wird das nicht der Hausrat sein.
2. Finanzielle Situation berücksichtigen
Die günstigste Versicherung ist oft, das Risiko selbst zu tragen und nicht zu versichern. Auch mit höheren Selbstbehalten können Kosten gesenkt werden. Hierbei muss zwingend berücksichtigt werden, welche finanziellen Reserven vorhanden sind. CHF 2500.- Selbstbehalt kann in der einen Situation zu einem Problem führen, wo hingegen für ein Unternehmen unter Umständen ein Selbstbehalt von CHF 20’000.- oder mehr gar kein Problem darstellt.
3. Emotionale Kosten mitberücksichtigen
Es gibt Menschen, die sich lange über eine Versicherung ärgern, wenn ein gewisser Tarif nicht versichert ist und sie einen Schaden von z.B. CHF 800.- selbst tragen müssen. In diesen Fällen ist eher eine nahtlose Deckung zu etwas höheren Kosten anzustreben. Ein gutes, sicheres Gefühl und wenig Ärger im Leben sind nun mal auch etwas Wert. Und im Unglück kann es beruhigend sein, wenn sich eine Versicherung zumindest um alle Kosten kümmert.
Wenn es dir auch so ergeht, solltest du eine komfortable Lösung mit guten Serviceleistungen der Billigversicherung vorziehen und dies auch deiner Beraterin, deinem Berater mitteilen.
4. Vergleichen und überwachen
Ein Vergleich lohnt sich immer. Die Preise können für die identischen Tarife um mehr als das Doppelte abweichen. Dabei achten unsere Versicherungsexperten genau darauf, dass nicht Äpfel mit Birnen verglichen werden. Aufgrund hunderter Tarife im Versicherungsdschungel und regelmässiger Anpassungen benötigen auch wir spezielle Software und Schnittstellen zu allen grösseren Versicherern, um den Überblick zu behalten. Durch unsere regelmässige Preisüberwachung werden Investa-Kunden automatisch informiert, sollte eine Gesellschaft ihre Prämien erhöhen, und können reagieren.
5. Das Kleingedruckte beachten
Zum Beruf unserer Versicherungsexperten gehört es, die Allgemeinen Versicherungsbedingungen diverser Versicherer zu studieren und zu vergleichen. Gerade bei auffällig günstigen Tarifen kann es vorkommen, dass bestimmte Ereignisse in den AVB’s ausgeschlossen wurden.
Welche Internetvergleiche sind brauchbar, welche nicht?
Am besten sind die Vergleiche von gesetzlichen Versicherungen, bei denen die Leistungen vom Gesetzgeber genau reguliert sind, allen voran Vergleiche der Grundversicherung in der Krankenkasse.
Sobald es komplexer wird, ist Vorsicht geboten. Gewisse Gesellschaften fokussieren sich darauf, spezielle Internettarife zu kreieren. Diese Tarife beinhalten meist abgespeckte Leistungen, welche im Internetvergleich sehr günstig erscheinen. Hier sollte genau darauf geachtet werden, welche Schäden gedeckt sind und was für Ausschlüsse in den AVB’s vermerkt sind.
Im Zweifel und in komplexeren Situationen müssen zwingend konkrete Offerten eingeholt werden.